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Karte Moselcamino kleiner Googlemaps.png

Mein MoselCamino ...

...  befindet sich in Rheinland Pfalz. Er startet in Koblenz und endet in Trier. Dazwischen liegen 160 genussvolle Kilometer auf denen es einiges zu entdecken und zu schnaufen gibt. Es warten atemberaubende Landschaften, alte Burgen, und eine der liebsten  Weinregionen der Deutschen darauf zu Fuß erobert zu werden. Wer braucht da  schon am Abend einen langatmigen Reiseführer, wenn er stattdessen sorgenfrei ein Glas Riesling in der Hand halten kann? Der Versuchung zu tief ins Glas zu schauen sollte man besser widerstehen, denn das Streckenprofil ist anspruchsvoll.

Der Weg wird klassischerweise in 8 Tagesetappen unterteilt.

Anspruch

Die meiste Zeit geht man auf den Moselhöhen mit tollen Ausblicken auf die Moselschleifen, Weinberge und die umliegenden Höhenzüge von Eifel und Hunsrück. Für Essen, Getränke, Zivilisation und zum Übernachten muss man jedoch häufig wieder ins Tal an den Fluss zurück , d. h. mit einigen steilen Auf- und Abstiegen ist dieser Weg recht anspruchsvoll und eine hügelige Angelegenheit. Klassischerweise wird er in 8 Tagesetappen eingeteilt, aber Pilgeranfängern würde ich eher zu 10 Tagen raten, denn sowohl Etappe 3 als auch Etappe 4 lassen sich gut teilen und haben es in sich. Insgesamt gilt es etwas mehr als 15.000 Höhenmeter zu überwinden. Pi mal Daumen macht das teilweise steile 500 Meter rauf und runter jeden Tag. 

 

Beliebtheit & Übernachtung

Auf dem MoselCamino trifft man im Vergleich zu anderen deutschen Wegen zumindest einige Pilger, aber immer noch wesentlich weniger als in Spanien, Portugal oder Frankreich. Ich empfehle, wenn man den MoselCamino zur Hauptsaison gehen möchte, unbedingt ein Quartier vorzubuchen, denn von April bis Oktober sind in den Ortschaften sehr viele Touristen unterwegs und die sowieso schon begrenzten Übernachtungsmöglichkeiten, meistens in kleineren Hotels oder Pensionen, voll mit anderen Urlaubern. Die Moselregion ist besonders bei den Holländern - als nächstes Hochgebirge südlich ihrer Heimat - sehr beliebt. Klassische Pilgerherbergen mit Gemeinschaftsunterkünften lassen sich auf dieser Strecke leider nicht finden. 

Orientierung

Die Orientierung auf dem Weg ist mir sehr leicht gefallen, denn die Markierung ist sehr gut. Überall gibt es die blauen Aufkleber mit der gelben Muschel. An manchen Stellen wurde sogar in gelber Farbe die Buchstaben "MC", samt Richtungspfeil, auf den Asphalt oder an den Baum gepinselt. Ganz nach spanischer Tradition.

Zudem steht zu Beginn des Weges steht ein unübersehbares Schild, versehen mit QR Code. Da braucht man nur sein Handy dran halten, scannen und gewinnt: viele Informationen über den Moselweg. Toll!

Meine Etappen-Pilgerberichte

​Unterhaltsam und kurzweilig erfährst Du hier mehr aus meiner Sicht über die einzelnen Tagesetappen des Moselcaminos. Landschaftlich ein Traum und ein Muss für Burgen- und WeinliebhaberInnen. Mit Tipps von mir und Streckenverlauf.

Noch in Arbeit

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